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Projektentwicklungsphase · Planungsstand 77 % · Stand August 2026

Wohnprodukt: Vorabinformation — vormerken lassen

Fortschritt · Stand August 2026

Wie belastbar ist diese Planung heute?

Der Readiness-Index beantwortet das mit einer Zahl – und mit ihrer Begründung. Er misst nicht, wie viel gebaut ist, sondern wie tragfähig die Entscheidungsgrundlage ist: gewichtet über sieben Dimensionen, für jeden Anstieg dokumentiert.

77 % heute 80 % nach M1 85 % entscheidungsreif
0%
Readiness-Index
belastbar mit gekennzeichneten Annahmen
0 25 50 75 100 85 % entscheidungsreif 97 % Studien-Obergrenze Start: 21 % – Studiengerüst und Kennzeichnungssystem Start E2: 39 % – Drei Vorentwürfe im Maßstab 1:500 E2 E3: 52 % – Recherche zu Bauleitplanung, Ortshistorie und Markt E3 E4: 61 % – Amtliche Liegenschaftskarte und Grundbuchauszug E4 E5: 70 % – Behörden-Auskünfte und Zielbild E5 E6: 72 % – Bestandspläne und Altlastenauskunft E6 Heute: 77 % – Amtliche Geodaten: Gelände, Zufahrtsniveau, Nachbarhöhen Heute 77 % M1: 80 % – Kantenmaße und Bezugsgebäude M1 80 % M2: 88 % – Marktvalidierung M2 88 % M3: 92 % – Bauvoranfrage M3 92 % M4: 97 % – Vermessung und Baugrund M4 97 % dokumentierter Verlauf Prognose entlang der Meilensteine

Was 77 % bedeuten

Die Studie trägt eine Konzeptempfehlung, aber keine verbindliche Investitionsentscheidung. Alle wirtschaftlichen Aussagen laufen im Szenario-Modus mit Bandbreiten statt Punktwerten.

Warum 85 % die Schwelle ist

Ab dort sind die vier Engpässe geschlossen: einfügende Höhe, amtlicher Marktbeleg, Geländetopografie und Kapitalrahmen. Erreicht wird die Schwelle mit der Marktvalidierung.

Warum bei 97 % Schluss ist

Die letzten Prozente entstehen erst in Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Sie sind nicht Aufgabe einer Vorstudie – eine Machbarkeitsstudie, die 100 % behauptet, verkauft etwas anderes.

Dimensionen

Woraus die Zahl entsteht.

Sieben Dimensionen, unterschiedlich gewichtet. Die Gewichte spiegeln, was eine Entscheidung tatsächlich kippen kann: Grundstück, Baurecht und Markt tragen zusammen 60 Prozent.

Methodik & Struktur · Gewicht 15 % 92 %

Wissensbasis, Bewertungslogik und Fortschrittsmessung sind vollständig aufgebaut und konsolidiert.

Grundstück (Geometrie & Topografie) · Gewicht 20 % 90 %

Fläche und Zuschnitt amtlich, Geländehöhen und Zufahrtsniveau aus dem amtlichen Höhenmodell. Offen bleiben die Kantenmaße als Vektordatei.

Baurecht (§ 34, Maß, einfügende Höhe) · Gewicht 20 % 84 %

Zulässigkeit und Stellplatzschlüssel geklärt, die ortstypischen Höhen jetzt aus dem amtlichen Gebäudemodell belegt – der maßgebliche Bezugsfall ist noch nicht benannt.

Marktdaten (Bodenwert, Verkauf, Miete) · Gewicht 20 % 55 %

Preisniveau als Bandbreite aus Portaldaten; belegte Vergleichsobjekte fehlen.

Kostenbasis · Gewicht 10 % 55 %

Kostengerüst steht mit regionalen Kennwerten; Abbruch und Baugrund sind unbeziffert.

Bestand / Erschließung / Recht · Gewicht 8 % 92 %

Eigentum, Lastenfreiheit und Altlastenfreiheit urkundlich belegt; die Höhen des früheren Bestandsgebäudes zusätzlich aus dem amtlichen Gebäudemodell bestätigt.

Zieldefinition · Gewicht 7 % 70 %

Ziel und Verwertungsweg geklärt; der Kapitalrahmen ist noch nicht beziffert.

Kontrollrechnung

Die gewichtete Summe der Dimensionen ergibt 77,4 %, dokumentiert und öffentlich geführt wird 77 %. Die Differenz stammt aus einer noch nicht festgelegten Rundungskonvention und ist für Entscheidungen unerheblich – sie steht hier, weil sie in der internen Widerspruchsliste steht.

Die vier Engpässe

  1. Einfügende Höhe des Bezugsgebäudes in der Nachbarschaft
  2. Amtlicher Marktbeleg statt Portalpreise
  3. Geländetopografie des Grundstücks
  4. Kapital- und Finanzierungsrahmen

Der Abstand zur Entscheidungsschwelle erklärt sich vollständig aus diesen vier Punkten.

Meilensteine

Was den nächsten Sprung freischaltet.

Vier Pakete, in dieser Reihenfolge. Auffällig ist das Verhältnis von Aufwand und Wirkung: Die kostenlosen amtlichen Geodaten haben fünf Punkte gebracht, die Vermessung im vierstelligen Bereich bringt ebenfalls fünf.

IST 77%

Aktueller Stand

architectOS

Faktenbasis, Variantenraum, Wirtschaftlichkeits-Szenarien, amtliche Geodaten

Belastbar mit transparent gekennzeichneten Annahmen; Gelände und Nachbarhöhen sind keine Annahme mehr.

Öffentliches Live-Dossier mit Fortschritt, Rollen und offenen Punkten; Vormerkung für Interessenten möglich.

M1 80%+3

Kantenmaße und Bezugsgebäude

Architekt

Vermessungsamt: Vektorgeometrie mit Kantenmaßen · Behörde: Zuordnung des Bezugsfalls

Bemaßte statt kalibrierte Pläne und eine Höhenobergrenze, die nicht mehr aus der Statistik der Nachbarschaft abgeleitet ist.

Die Zeichnungen tragen Maße statt Maßstabsangaben; die zulässige Höhe wird als Zahl genannt, nicht als Bandbreite.

0–50 € · wenige Tage
M2 88%+8

Marktvalidierung

Markt

Vergleichspreise, Abbruchangebot, Finanzierungsrahmen

Wirtschaftlichkeit belastbar statt Szenario – die Entscheidungsschwelle von 85 % ist überschritten.

Die Wohnungsstruktur wird veröffentlicht; Vormerkungen werden zu konkreten Interessensbekundungen.

0–200 € · 1–2 Wochen
M3 92%+4

Bauvoranfrage

Ämter

Bauamt und Gemeinde

Genehmigungsannahme rechtlich abgesichert – die Empfehlung wird verbindlich.

Aus „geplant“ wird „genehmigungsseitig abgesichert“: Grundrisstypen und Zeitplan gehen online.

200–1.500 € · 4–12 Wochen
M4 97%+5

Vermessung & Baugrund

Vermessung

Vermessungsbüro und Baugrundbüro

Entwurfs- und genehmigungsreif: bemaßte Schnitte, Bauantrag.

Freigabe der Verkaufsseite mit Einheiten, Preisen und Kaufprozess.

4–9 T€ · 2–4 Wochen
Meilensteine mit Verantwortlichen, Aufwand und Wirkung auf den Readiness-Index
Meilenstein Verantwortlich Dauer Kosten Stand danach
M1 · Kantenmaße und Bezugsgebäude
Bemaßte statt kalibrierte Pläne und eine Höhenobergrenze, die nicht mehr aus der Statistik der Nachbarschaft abgeleitet ist.
Architekt
Vermessungsamt: Vektorgeometrie mit Kantenmaßen · Behörde: Zuordnung des Bezugsfalls
wenige Tage 0–50 € 80 % +3
M2 · Marktvalidierung
Wirtschaftlichkeit belastbar statt Szenario – die Entscheidungsschwelle von 85 % ist überschritten.
Markt
Vergleichspreise, Abbruchangebot, Finanzierungsrahmen
1–2 Wochen 0–200 € 88 % +8
M3 · Bauvoranfrage
Genehmigungsannahme rechtlich abgesichert – die Empfehlung wird verbindlich.
Ämter
Bauamt und Gemeinde
4–12 Wochen 200–1.500 € 92 % +4
M4 · Vermessung & Baugrund
Entwurfs- und genehmigungsreif: bemaßte Schnitte, Bauantrag.
Vermessung
Vermessungsbüro und Baugrundbüro
2–4 Wochen 4–9 T€ 97 % +5

Chronologie · nachvollziehbar

Der Weg bis hierher.

Die Studie ist nicht als Ganzes entstanden, sondern in Etappen – jede ausgelöst durch eine konkrete Unterlage oder Auskunft. Hier steht, was wann dazukam, von wem es kam und wie belastbar die Grundlage danach war.

  1. E1 Start architectOS Readiness 21 Prozent

    Studiengerüst

    Methodik, Kennzeichnungssystem, Zielannahmen

    Die Struktur steht: jede Angabe wird ab hier als Fakt, dokumentierte Aussage, Annahme, offene Frage oder fehlende Unterlage geführt. Inhaltlich ist zu diesem Zeitpunkt noch alles hypothetisch.

  2. E2 Juni 2026 +18 Architekt Readiness 39 Prozent

    Erste Vorentwürfe

    Drei Architektenvarianten im Maßstab 1:500

    Der eigentliche Engpass zeigt sich – und es ist nicht die Dichte: Alle drei Varianten bleiben unter der zulässigen Grundflächenzahl, eine verletzt aber die Abstandsflächen. Damit kippt die Suchrichtung von „mehr Fläche“ auf „bessere Geometrie“.

    Die teuerste Erkenntnis kam aus der günstigsten Quelle.

  3. E3 Juni 2026 +13 architectOS Readiness 52 Prozent

    Recherche Umfeld & Markt

    Bauleitplanung, Ortshistorie, Marktpreis-Spannen

    Zwei Dinge zugleich: Das politische Genehmigungsrisiko wird sichtbar, weil in derselben Ortslage eine Baulandentwicklung per Bürgervotum gestoppt wurde – und erstmals existiert ein Preisniveau, mit dem Wirtschaftlichkeit überhaupt rechenbar ist.

  4. E4 Juni 2026 +9 Ämter Readiness 61 Prozent

    Amtliche Grundstücksdaten

    Liegenschaftskarte und Grundbuchauszug

    Die Fläche wird amtlich statt geschätzt, die Rechtslage ist geklärt – und eine Grundannahme wird korrigiert: Der garantiert freie Blick liegt nach Westen und Nordwesten, nicht wie zunächst angenommen nach Norden und Osten. Damit fallen Aussicht und Abendsonne zusammen.

    Der Wert amtlicher Unterlagen lag im Widerspruch, nicht in der Bestätigung.

  5. E5 Juli 2026 +9 Ämter Readiness 70 Prozent

    Behörden-Auskunft & Zielbild

    Gespräche mit Gemeinde und Bauamt, Zieldefinition der Eigentümerseite

    Der konzeptionelle Wendepunkt: Der ortstypische Winkelhof ist der Bezugsfall nach § 34 BauGB – und in dieser Kubatur darf verdichtet werden. Die Typologie, die sich am besten einfügt, ist gleichzeitig die dichtere. Daraus entsteht das Leitkonzept mit 12–14 Wohneinheiten statt 9–11.

    Die entscheidende Information war mündlich – und ist damit der schwächste Beleg des Projekts.

  6. E6 Juli 2026 +2 Investor Readiness 72 Prozent

    Bestandspläne & Altlasten

    Originalpläne dreier Bauphasen, Auskunft Altlastenkataster

    Die Geschosshöhe von 2,90 m ist belegt statt angenommen, und zwei Argumente für das Einfügen sind urkundlich: Auf dem Grundstück stand bereits ein Gebäude mit Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss, und der historische Hochsockel ist die Präzedenz für die Sockelgarage.

    Ein kleiner Zuwachs ist keine schwache Etappe: Geschosshöhen sind belegt, Geländehöhen weiterhin nicht.

  7. E7 Juli 2026 ±0 architectOS Readiness 72 Prozent

    Beschaffungsplan & Index

    Lückenanalyse, Paketplan, Readiness-Index

    Kein neues Sachdatum, aber Klarheit über den Weg: Für jede offene Information ist benannt, wer sie beschafft, was sie kostet und wie viel Belastbarkeit sie bringt. Der kritische Pfad ist fast kostenlos.

  8. E8 August 2026 ±0 architectOS Readiness 72 Prozent

    Konsolidierung & öffentliches Dossier

    Abgleich aller Studienkapitel gegen eine Widerspruchsliste

    Von „gewachsen“ zu „konsistent“: Vierzehn dokumentierte Widersprüche wurden bearbeitet, verbliebene Punkte sind einzeln benannt statt stillschweigend überschrieben. Seither gilt eine Zahl für den Stand, eine Fläche, eine belegte Blickrichtung, ein Leitkonzept.

    Kein Beleg wurde gelöscht – veraltete Stände sind als Historie kenntlich.

  9. E9 August 2026 +5 architectOS Readiness 77 Prozent

    Amtliche Geodaten ausgewertet

    Höhenmodell DGM1, 3D-Gebäudemodell LoD2 und ALKIS-Parzellarkarte der Bayerischen Vermessungsverwaltung

    Die dritte Dimension ist belegt. Das Grundstück fällt um 3,1 Meter mit 7 Prozent quer zur Straße – das Sockelgeschoss kann auf der abfallenden Seite im Gelände liegen, statt ausgehoben zu werden. Die Nachbarbebauung liefert den Höhenrahmen: 30 Wohngebäude mit First im Mittel 9,7 Meter, drei Viertel bis 10,8 Meter, Maximum 12,8 Meter über eigenem Gelände. Und das frühere Bestandsgebäude ist mit 9,4 Metern First bestätigt.

    Die seit der ersten Etappe offene Frage kostete am Ende keinen Cent – nur den Weg zur richtigen Quelle.

Auswertung

Vier Beobachtungen, die für jedes Grundstück gelten.

01

Der größte Sprung kam von der billigsten Quelle

Von 21 auf 52 Prozent führten drei Architektenskizzen und öffentlich zugängliche Recherche – keine bezahlten Gutachten. Das Muster hat sich bestätigt: Die amtlichen Geodaten brachten fünf Punkte und kosteten nichts, für die letzten fünf Punkte braucht es Vermessung und Baugrundgutachten im vierstelligen Bereich.

02

Amtliche Unterlagen wirken doppelt

Liegenschaftskarte und Grundbuch haben nicht nur Zahlen präzisiert, sondern eine falsche Grundannahme korrigiert. Die Blickrichtung, auf der die gesamte Entwurfsleitidee ruht, wurde erst dadurch richtig.

03

Der wichtigste Baustein ruht auf dem schwächsten Beleg

Dass der ortstypische Winkelhof als Bezugsfall gilt, hat das Leitkonzept ausgelöst – die Auskunft ist mündlich und nicht rechtsverbindlich. Genau deshalb ist die Bauvoranfrage unverzichtbar und nicht optional.

04

Eine stabil benannte Lücke lässt sich schließen

Von der ersten Etappe an stand dieselbe offene Frage oben: die Geländehöhen. Weil sie benannt blieb statt überschrieben zu werden, war der Weg zur Lösung eindeutig – sie kam aus offenen amtlichen Daten und kostete nichts. Was in einer Studie unbenannt bleibt, wird nicht beschafft.

Und wer bringt das jetzt weiter?

Der Fortschritt hängt an konkreten Lieferungen konkreter Rollen. Die Abschnittsansicht zeigt für jede offene Position: wer, was, wann und zu welchen Kosten.

6 Abschnitte, eine Liste
Wer liefert was