Sechs Prinzipien
Woran man erkennt, ob so gearbeitet wurde.
Jedes Prinzip hat eine Probe. Wer diese Plattform prüfen will, kann an
jeder Stelle nachsehen, ob die Probe besteht.
01
Jede Aussage trägt ihre Belegstufe
Vor jeder Bewertung wird getrennt, was urkundlich belegt ist, was jemand gesagt hat, was eine Annahme ist und was fehlt. Erst danach wird gerechnet. Das kostet am Anfang Tempo und verhindert später Rückbauten ganzer Argumentationsketten.
Probe: Fünf Belegstufen, an jeder Kennzahl dieser Plattform sichtbar.
02
Widersprüche werden geführt, nicht geglättet
Wenn zwei Quellen sich widersprechen, bleibt der Widerspruch stehen – mit Vermerk, welche Quelle vorläufig gilt und welche Information ihn auflöst. Ein Dossier ohne Widerspruchsliste hat die Widersprüche nicht gefunden, nicht gelöst.
Probe: Offene Widersprüche werden auf dieser Plattform benannt, nicht versteckt.
03
Breite vor Tiefe, dann Tiefe
Über dreißig Bebauungsstrategien wurden systematisch gegen dieselben Kriterien geprüft, bevor eine ausgearbeitet wurde. Ein Mensch allein hätte nach der dritten Variante die vielversprechendste vertieft – und die vierte nie gesehen.
Probe: Variantenmatrix mit einheitlichen Kriterien, drei Finalisten, ein Leitkonzept.
04
Bandbreiten statt Punktwerte
Solange die Marktdaten nicht amtlich belegt sind, gibt es keine einzelne Zahl, sondern Szenarien mit Ober- und Untergrenze. Ein exakter Punktwert auf unsicherer Grundlage ist keine Genauigkeit, sondern eine Behauptung mit Nachkommastellen.
Probe: Alle wirtschaftlichen Aussagen laufen im Szenario-Modus.
05
Lücken bekommen Preis, Frist und Adresse
Eine offene Frage ist erst dann bearbeitbar, wenn feststeht, wer sie beantworten kann, wie lange das dauert und was es kostet. Erst dadurch wird aus einer Fragenliste ein Arbeitsplan – und aus Unsicherheit ein Budget.
Probe: Jede offene Position auf dieser Plattform hat Rolle, Aufwand und Kosten.
06
Der Reifegrad wird gemessen, nicht behauptet
Ein gewichteter Index über sieben Dimensionen sagt, wie belastbar die Grundlage ist. Er hat eine Obergrenze unter hundert Prozent, weil eine Vorstudie die Entwurfs- und Genehmigungsplanung nicht ersetzen kann.
Probe: Readiness-Index mit dokumentierter Historie jedes Anstiegs.