Bisher zeigte die Projektseite ein Ergebnis: Leitkonzept, Kennzahlen, Schemata. Das ist die Darstellung, die man von einer Machbarkeitsstudie erwartet – und sie verschweigt genau das, was in dieser Phase am meisten interessiert: wie belastbar das Ganze eigentlich ist.
Diese Version dreht die Reihenfolge. Im Mittelpunkt steht nicht der Entwurf, sondern der Zustand des Projekts.
Was neu ist
Sechs Projektabschnitte statt einer Gesamtzahl. Grundstück und Recht sind zu einem hohen Grad geklärt, Markt und Wirtschaftlichkeit nicht. Ein einzelner Fortschrittsbalken verwischt das. Jeder Abschnitt hat jetzt seinen eigenen Stand, seine Leitfrage und seine nächste fällige Lieferung.
Jede Position hat eine Adresse. Für alle dokumentierten Positionen ist hinterlegt, welche Rolle sie liefert, was sie kostet, wie lange sie dauert und welchen Meilenstein sie freischaltet. Aus einer Fragenliste wird damit ein Arbeitsplan.
Belegstufen sind sichtbar und filterbar. Neben jeder Kennzahl steht, worauf sie beruht: Urkunde, mündliche Auskunft, Annahme oder offene Frage. Wer nur das Belegte sehen will, schaltet um – dann tritt der Rest in den Hintergrund. Das ist die unbequemste Funktion der Seite und die wichtigste.
Der Baukörper wird nicht schöner, sondern belegter. Statt einer Visualisierung zeigt die Zeichnung Bauteile mit ihrer jeweiligen Belegstufe. Was gestrichelt ist, ist noch nicht gesichert. Mit jedem Meilenstein wird ein Teil durchgezogen.
Was gleich geblieben ist
Der Planungsstand. Diese Version bringt keinen einzigen neuen Sachbeleg, deshalb bleibt der Index bei 72 Prozent. Ein Umbau der Darstellung ist kein Projektfortschritt – auch wenn er sich so anfühlt.
Was als Nächstes passiert
Der nächste Sprung kommt aus dem Geodatenpaket: Geländemodell, Höhenlinien und Nachbarschaftsgeometrie aus amtlichen Kartendiensten. Es kostet nichts und ist der größte verbleibende Einzelschritt. Danach hört die Geländelinie in den Zeichnungen auf, gestrichelt zu sein.